Kleine Gewürzkunde

Mehr als nur Salz in der Suppe

Mal ehrlich, was wäre eine Portion Milchreis, ohne etwas Zimt darauf, eine Tomatensoße ohne Oregano oder Currywurst ohne Curry?

Gewürze geben unseren Speisen erst das richtige Aroma und machen sie zu etwas Besonderem. Nicht ohne Grund nennen wir eine geliebte Person nach einer Redensart “das Salz in der Suppe”.

Deshalb stellen wir euch in diesem Blogbeitrag einige Gewürze vor und berichten euch allerhand wissenswertes darüber. Am interessantesten ist dabei natürlich die Frage, welches Gewürz passt wozu oder kann wofür verwendet werden?

Wir können zwar leider nicht auf alle bekannten Gewürze eingehen, da dies den Rahmen eines Blogartikels sprengen würde, aber ihr werdet hier sowohl einige alte Bekannte treffen, als auch ein paar Gewürze, die ihr bislang vielleicht noch nicht kanntet.

 

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Kümmel ist nicht gleich Kümmel

An ihm scheiden sich die Geister: der Geschmack von Kümmel. Aber nicht nur Geschmäcker sind im Bezug auf Kümmel verschieden, man unterscheidet ihn auch in verschiedene Sorten.

Da hätten wir zum einen den herkömmlichen Kümmel, welcher als typisch deutsches Gewürz gilt und häufig z.B. für Bratkartoffeln, Brote, Schweinebraten, Krautsalat oder Sauerkraut verwendet wird.

Er ist nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter, dem Kreuzkümmel (Cumin). Dieser ist u.a. in der indischen und arabischen Küche weit verbreitet. Besonders intensiv schmeckt Kreuzkümmel, wenn er vor der Weiterverwendung in ganzen Körnern ohne Fett angeröstet wird. Cumin findet sich in beliebten Gewürzmischungen wie Curry, Garam Masala oder Tandoori, schmeckt aber auch auf sich alleine gestellt z.B. sehr gut in Falafeln oder Fleischgerichten.

Der dritte im Bunde ist der Schwarzkümmel. Er ist auch als “Brotwurz” bekannt und wird z.B. auf türkischem Fladenbrot verwendet. Er sieht schwarzem Sesam sehr ähnlich und wird deshalb häufig mit diesem verwechselt.

Alle Kümmelsorten schmecken sehr unterschiedlich und sollten deshalb nicht einfach 1:1 gegeneinander ausgetauscht werden.

 

Ist Zimt wirklich schädlich?

Dieses Gewürz gehört mit seinem intensiven und süßem Aroma zu den typischen Weihnachtsgewürzen, findet aber auch das restliche Jahr über gerne Verwendung: der Zimt.

Zimt wird häufig für Süßspeisen wie z.B. den eingangs erwähnten Milchreis, Apfelkuchen oder Franzbrötchen benutzt. In der asiatischen und orientalischen Küche wird er aber auch gerne zum Würzen von herzhaften Gerichten verwendet und ist Bestandteil von vielen Curry-Mischungen.

Man unterscheidet zwischen dem hochwertigeren Ceylon und dem günstigeren Cassia Zimt.

In der Vergangenheit wurde des öfteren von einem zu hohen Zimtkonsum abgeraten, da dieser gesundheitsschädlich sei. Zurück zu führen ist diese Warnung auf den enthaltenen Aromastoff Cumarin, welcher hauptsächlich in Cassia Zimt vorkommt und diesem seinen intensiven Geschmack verleiht.

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung kann ein erwachsener Mensch jedoch täglich 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht bedenkenlos zu sich nehmen. Bedenklich ist der Konsum von (Cassia-) Zimt nur in größeren Mengen und über einen längeren Zeitraum hinweg.

 

Wer auf Nummer sicher gehen will oder gerne mehr Zimt verwendet, sollte sich deshalb für den höherpreisigen Ceylon Zimt oder Zimtstangen entscheiden, da diese so gut wie kein Cumarin enthalten und als unbedenklich gelten.

 

Wird er in Maßen genossen, hat Zimt aber durchaus auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. So wirken die enthaltenen ätherische Öle wärmend, leicht beruhigend und fördern die Verdauung. Außerdem kann Zimt den Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte positiv beeinflussen und enthält viele Antioxidantien sowie Kalium.

 

 

Essbare Blüten

Hier staunt vielleicht manch einer, aber tatsächlich gibt es Blüten, die zum Verzehr geeignet sind. (Getrocknete) Blüten verfeinern nicht nur z.B. Süßspeisen oder Salate, sondern sind zudem natürlich auch noch sehr dekorativ.

So können z.B. Rosenblüten zu Marmeladen, Sirup oder Tee verarbeitet werden. Hier sollte jedoch explizit darauf geachtet werden, dass die (getrockneten) Blüten für den Verzehr geeignet und pestizidfrei sind.

Lavendel vertreibt nicht nur Textilmotten, sondern kann in der Küche u.a. für die Zubereitung von Tee verwendet werden, welcher eine sehr beruhigende Wirkung hat und deshalb bei Schlafproblemen hilft.

Beide Blütenarten eignen sich auch hervorragend für selbstgemachte Kosmetikprodukte wie z.B. Badezusätze oder Körperbutter.

 

In diese Kategorie gehört auch das teuerste Gewürz der Welt: Safran. Dessen Preis ist wenig verwunderlich, denn um ein Kilo Safran zu gewinnen, müssen die jeweils drei orange-roten Stempelfäden aus 150.000 Krokusblüten der Art „Krokus sativus“ per Hand gezupft werden. Immerhin benötigt man jedoch auch nur sehr kleine Mengen davon, da Safran sehr geschmacksintensiv ist. Besonders gut passt Safran zu Reis- und Fischgerichten, kann aber auch zum Verfeinern von Gebäck verwendet werden.

 

 

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Welche Gewürze verwendet ihr gerne für was? Was geht immer und gibt es ein Gewürz, das  ihr gar nicht mögt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

 

 


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